Aus und vorbei – Das ultimative Trennungs-Bullshit-Bingo

Auch schon gehört? Trennungen von Langzeit-Paaren sollen ja gerade sehr trendig sein. Brad und Angelina sind halt schon immer Vorbilder gewesen. Und der Johannes Kerner und seine Britta … In den bunten Blättern wird das Beziehungs-Aus von Promis eifrig besprochen. Und im Supermarkt? Da geht es dann eher um die Trennung in der Nachbarschaft oder von Eltern aus der Schule. Wer mit wem und wie und überhaupt!

Ich höre, wie da gelästert wird. Wenn ich allerdings komme, wird meist sofort geschwiegen. Klar, ich bin ja auch so eine. Eine, die sich nach einer langjährigen Beziehung getrennt hat. Das wissen mittlerweile auch die Freunde, Bekannten und Nachbarn. Klar beschäftigt es sie, dass wir nun getrennte Wege gehen. Aber was mich beschäftigt, sind auch die Reaktionen. Ich habe sehr viel Unterstützung bekommen, Hilfe, die unendlich wertvoll ist.

Aber ich habe auch anderes erfahren. Worte, angehört, die wirklich weh taten. Ob ich mir das mit der Trennung gut überlegt hätte? Nö. War eine spontane Idee, so nach fast 20 Jahren. Ob ich meinen Mädchennamen wieder annehme? Äh, ich war ja nie verheiratet und habe nur diesen einen Nachnamen je getragen. Aber gut, die Frage kann ich generell verstehen. Einige Kommentare sind vielleicht gedankenlos. Andere lassen mich sprachlos zurück. So ähnlich, wie ich damals als Schwangere wirklich nicht die schlimmen Geburtsgeschichten hören wollte, so interessieren mich jetzt auch keine grusligen Rosenkriegsgeschichten. Was ich hören möchte? Gar nichts, oder ehrliche Anteilnahme, interessiertes Nachfragen. Aber bitte keine Phrasen oder Sprüche, die weh tun.

Wir sind viele – darum hier das ultimative Trennungs-Bullshit-Bingo

Mit einer Single-Freundin, die ebenfalls lange liiert war, habe ich mal so ein paar der merkwürdigsten Reaktionen gesammelt. Alle Getrennten, Geschiedenen und Neu-Singles dürfen bei diesem Bullshit-Bingo gern mit machen. Das Feld in der Mitte ist ein Joker, wer fünf Kästchen in einer Reihe hat, darf „BINGO!“ rufen und hier einen Kommentar schreiben. Ihr dürft auch gern ergänzen: Was musstet ihr anhören?

Unter den ersten zehn Kommentaren lose ich aus und verschicke einen kleinen solidarischen Gruß!

 

 

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