Ayurveda im Alltag: Sieben Regeln, die immer guttun

Bei meiner ersten Ayurvedakur klingelte der Wecker jeden Tag um 5.45 Uhr. Im Dunkeln wickelte ich mir mein Strandtuch um den Körper, zog die Flip-Flops an und schloss die Tür hinter mir. Mindestens eine Stunde ging ich am Strand spazieren, danach kam der Yogakurs und dann erst das Frühstück. Wenn ich Freunden erzählte, wie mein Ayurveda-Alltag im Urlaub so ablief, erntete ich Entsetzen. „Wie bitte?“ Keiner konnte verstehen, dass ich mir so etwas freiwillig antat und dafür auch noch eine Menge Geld ausgab. Jetzt habe ich per Post gerade die sieben Regeln für Ayurveda im Alltag vom renommierten Barberyn Resort erhalten. Und ich kann nur bestätigen: Ich wende alle an. Fast jeden Tag! It’s worth a try! Vertraut mir (und dem Ayurveda-Arzt Manick Rodrigo vom Baberyn Resort. Das übrigens ganz oben auf meiner To-go-Urlaubsliste steht!).

Tipp 1: Früh ins Bett gehen und wieder zeitig aus den Federn kommen. „Stehen Sie regelmäßig vor sechs Uhr morgens auf und gehen Sie vor 22 Uhr schlafen“, rät Manick Rodrigo. Das entspricht dem Biorhythmus der meisten Menschen und hilft, sich wacher und fitter zu fühlen.

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Ayurveda im Alltag: Kurz nach Sonnenaufgang – so darf der Tag gern öfter beginnen

Tipp 2: Nach dem Aufstehen Zähne putzen und die Zunge mit einem Zungenreiniger aus der Apotheke säubern. Mit dem Schaber werden schadstoffhaltige Beläge, die der Körper über Nacht ausgeschieden hat, entfernt.

Tipp 3: Danach gleich ein Glas warmes Wasser trinken. Keinen Kaffee, keinen Tee, nur warmes Wasser. Eine Wohltat für Magen und Verdauung.

Tipp 4: Keine kleinen Snacks zwischendurch! Im Idealfall liegen zwischen den Hauptmahlzeiten vier Stunden, ausschließlich Getränke sind erlaubt (Wasser, Kräuter- oder Früchtetee). Manick Rodrigo: „Jede Nahrung sollte komplett verdaut sein, bevor der Körper neue zu sich nimmt. Zwischen Abendessen und Frühstück sollten sogar zwölf Stunden liegen.“

Ayurveda im Alltag: viel heißes Wasser

Tipp 5: Viel heißes Wasser über den Tag verteilt trinken. Gleich morgens fünf bis zehn Minuten sprudelnd kochen lassen, in eine Thermoskanne füllen und nach und nach langsam trinken. Das spült Schlackenstoffe aus und spendet Energie. Auch auf den Zimmern der Barberyn Resorts ist stets eine Warmhaltekanne mit heißem Wasser präsent.

Tipp 6: Eiskalte Getränke sollten grundsätzlich vermieden werden. Sie lassen das Verdauungsfeuer „Agni“ erlöschen.

Tipp 7: Eine frisch zubereitete Gemüsesuppe am frühen Abend wirkt kleine Wunder. Was nach spartanischem Mahl klingt, hat einen beeindruckenden Effekt: Wenn der Magen-Darm-Trakt vor dem Einschlafen nicht mit schwerer Kost belastet wird, schlüpft man mit wohligem Bauchgefühl ins Bett.

Falls ihr jetzt Lust aufs Barberyn bekommen habt, hier gibt es noch ein paar Infos. Vielleicht treffen wir uns ja sogar dort!

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Nächstes Ziel: wieder mal Ayurveda. Zum Abschluss gibt es da dieses wunderbare Blütenbad. Noch Fragen?

Die Barberyn Ayurveda Resorts sind Vorreiter des Ayurveda-Tourismus auf Sri Lanka. Beide Häuser, das 1968 eröffnete „Barberyn Reef Ayurveda Resort“ nahe Beruwela und das neuere „Barberyn Beach Ayurveda Resort“ bei Weligama, liegen an langen palmengesäumten Tropenstränden. Herzstück der Hotels ist das Ayurveda Gesundheitszentrum. Beide gehören zu den angesehensten Sri Lankas und bieten eine große Auswahl an Ayurveda-Kuren sowie Yoga und Meditation.

 

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