Cameron Diaz ist eine von uns …

Eine Frau in den Vierzigern. Und zwar eine, die dazu steht. Diaz versteckt ihre Fältchen nicht. Älter zu werden, so sagte sie in einem Interview, sei ein Privileg.

Mit 40plus ist vieles anders als zuvor. Diese Zeit, wenn man nicht mehr jung, aber auch noch nicht alt ist. Einiges liegt in der Vergangenheit: die Schule, vielleicht ein Jahr im Ausland, sicherlich die eine oder andere Liebe oder die Geburt eines Kindes. Mit Sicherheit gelten auch einige Pläne und Träume von früher nicht mehr.

Manchmal ploppen Fragen auf wie: Was wäre passiert, wenn ich dann oder dann den anderen Weg gegangen wäre. Mich selbstständig gemacht hätte? Den einen Mann geheiratet hätte und nicht den anderen oder gar keinen? Situationen, die mit 20 noch offen, frei und unbestimmt erscheinen, sind einfach passé, weil sie eben vorbei sind. Das Leben ab 40 findet öfter mal auf der Couch statt, Partynächte werden meistens seltener. Vielleicht hechten wir auch nicht mehr falschen Vorbildern hinterher, finden uns okay so wie wir sind. Und fast jeder hat schon diesen einen Moment erlebt, der dem eigenen Denken eine neue Tiefe schenkte. Eine eigene Erkrankung, etwas Unvorhersehbares in der Familie, ein einstürzendes Selbstbild, weil die Realität das Bild vom eigenen Ich einfach weggewischt hat.

Cameron Diaz hat ihren Vater verloren. Das hat sie erschüttert, aber gleichzeitig gestärkt. Wie sehr, erzählt sie eindrucksvoll in dem Interview, das sie für die Kampagne #whatmakesushuman gegeben hat.

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