Inside New York – Manhattan Love

Inside New York. Der Big Apple ist ihre große Liebe – auf ihrem Blog Manhattan-stole-my-heart gibt sie Insider-Tipps und zeigt Fotos von der Stadt, die niemals schläft. Hier erklärt die PR-Beraterin Angela Steere, warum Manhattan ihr das Herz geklaut hat und sie immer wieder für einen Mix aus privaten Kurztrips und beruflichen Aufgaben nach New York reist.

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Happy in New York! Angela im Big Apple

Genau kann ich den Moment nicht mehr beschreiben, als es passierte. Was ich nur sicher weiß ist, dass es rasend schnell ging. Die Insel voller Lichter, Lärm und Wolkenkratzer beschleunigte von Minute eins an meinen Puls und seit dem allerersten Blickkontakt im Jahr 2002 sorgt die türkisfarbene Lady mit der Fackel stets für ein wohlig warmes Willkommens-Gefühl in meinem Bauch.

Inside New York Freiheitsstatue Statue of liberty

Statue of Liberty: alte Dame mit viel Ausstrahlung

Immer wieder anders: die vier Jahreszeiten inside New York

Ich habe mich in New York verliebt … in diesen Big Apple … und zwar so richtig und mit allem, was dazu gehört. Es gibt wunderbar frische Frühlingstage, die man flanierend im Central Park verbringen kann, aber im Sommer kann es wirklich, wirklich heiß werden und in der Stadt macht sich schnell ein unangenehmer Geruch breit. Hat man den oft launigen Herbst überstanden, so wird es im Winter bitterlich kalt und man versinkt nicht selten kopfüber im windigen Schnee-Chaos der Häuserschluchten. Die schachbrettartig angeordneten Straßen sind meist voll: voll von Autos, Menschen und oft ohrenbetäubendem Lärm und in den meisten Restaurants versteht man sein eigenes Wort nicht.

Der Charme der New Yorker

Hört sich alles nicht so nach großer Liebe an? Doch, denn es gibt Dinge in der niemals schlafenden Stadt, die mich immer wieder und mit sofortiger Wirkung besänftigen: Das unglaublich energiegeladene Vibrieren in der Luft, dass man hier und da auch aus dem Untergrund spüren kann, der ungebrochene Optimismus und die Freundlichkeit der vermeintlich rauen New Yorker und nicht zuletzt der unbeschreiblich blaue Himmel über der Skyline (wenn er denn Zeit hat und sich blicken lässt). Manhattan hat mir abseits der touristischen Wunder-Pfade schon so viele Gesichter gezeigt. Aber ob vom frischluftigen Meer oder aus der stickig überfüllten U-Bahn aus betrachtet – immer wieder stellt mich die Stadt auf die Probe und schafft es zugleich mich auch nach über 60 Besuchen unaufhörlich zur Grinse-Katze werden zu lassen.

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Central Park New York: vier km lang und 860 m breit

Inside New York: Morgens zum Bistro-Brunch nach Soho, mittags auf das Puerto-Rico-Fest im East Village, Nachmittags-Sonne-Genießen im Bryant Park, Sonnenuntergang auf dem Dach des Metropolitan-Museums und nach einem Abendspaziergang durch den Tempel von Dendur im Erdgeschoss noch kurz nach Downtown auf drei Chinatown-Dumplings beim immer freundlich lächelnden Han – es sind Tage wie diese, die mich wissen lassen, dass mein Herz von diesem Ungetüm am Hudson-River schon vor langer Zeit gestohlen wurde und ich mit dem Manhattan-Meltingpot unwiderruflich verschmolzen bin. Und das ist gut so.

 

 

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